Gin Test: Die besten Gins im Vergleich

Günther
Günther
Aktualisiert: 8. Dezember 2018
Geprüfte Sorten

345

Marken im Vergleich

7

Investierte Stunden

22

Befragte Experten

4

Du bist auf der Suche nach einem Gin? Nach intensiver Recherche und Sichtung vieler Produkte und Marken können wir euch 3 Gins wärmstens empfehlen. Sie haben uns überzeugt hinsichtlich ihres Aromas, ihrer Destillation und des Preises. Zusätzlich haben wir noch drei Alternative für Euch herausgesucht, damit wirklich jeder seinen Gin findet, mit dem er seinen Cocktail verfeinert oder ihn einfach pur genießt.

Das wichtigste in Kürze ✓

Gin Bestenliste 2018

Vergleichssieger:

Der Gin Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin besticht durch sein Wacholderaroma, das mit Zitronen- und Fruchtaromen gepaart ist. Seit mehr als 60 Jahren wird der Gin nach einem alten Traditionsrezept hergestellt . Neben den fruchtigen Aromen sind mehr als 45 erlesene Zutaten enthalten, die den einzigartigen Geschmack des Gins ausmachen. Die Zutaten stammen aus dem Schwarzwald und werden direkt verarbeitet. Der Gin hat einen Alkoholgehalt von 47% und bietet sich zum puren Genuss oder zur Verfeinerung eines Cocktails an.– nach altem Traditionsrezept – Zutaten aus dem Schwarzwald – fruchtiges Aroma

Top Alternative:

Der Berliner Brandstifter ist ein hochwertiger Gin, der 7-fach destilliert wird. Die Botanicals sind mit der Hand gepflückt. Dazu gehören zahlreiche Kräuter und Blüten, die den Geschmack des Dry Gins ausmachen. Die Abfüllung und die Nummerierung erfolgen auch heute noch von Hand und dadurch wird die Einzigartigkeit des Gins garantiert.– Handabfüllung – 7-fach destilliert – Botanicals werden mit Hand gepflückt

PREISSIEGER:

Der Gordon´s Gin ist einer der meistverkauftesten Dry Gins auf der Welt. Der Charakter wird durch die Wacholder- und Zitrusnoten geprägt. Durch diese Geschmacksrichtung hat sich der Gordon Gin einen guten Namen gemacht. Er ist 3-fach destilliert und besteht aus sorgfältig ausgewählten Pflanzenextrakten, die den unverwechselbaren Geschmack ermöglichen. Zusammen mit Koriandersamen und Engelwurz bekommt der Wacholder einen ganz eigenen Geschmack. Er bietet sich nicht nur zum puren Genuss an.Er schmeckt auf in allerlei Cocktails.– 3-fach destilliert – mit Wacholder- und Zitrusnoten – der meistverkafute Dry Gin der Welt

Kaufratgeber 🧐

AllesFreizeit.de Dein Kaufratgeber

Die Seele des Gins sind die Botanicals
Die Botanicals sind die Seele des Gins. Zu den Botanicals zählen im Grunde alle Zutaten, die während der Herstellung oder dem Brennen dem Gin beigefügt werden. Die Auswahl an Botanicals ist immens groß. Es gibt unzählige Gewürze, Kräuter, Früchte und auch Gemüse, die im Gin einen Platz einnehmen können. Im Grunde hat jede Destillerie ein Geheimrezept, in dem sich die Botanicals wiederfinden. Dadurch hat jede Destillerie einen ganz eigenen Gin im Sortiment, der mit den anderen Destillerien nicht verglichen werden kann. Die Hauptbotanicals ist meist Wacholder. Das ist der Grundgeschmack, den jeder Gin besitzt. Mit den zusätzlichen Botanicals wird der Gin verfeinert und bekommt einen ganz individuellen Geschmack. Zu den am häufigsten verwendeten Botanicals gehören

  • Schalen der Zitrone
  • Schalen der Orange
  • Schalen der Grapefruit
  • Schalen der Limette
  • Koriander
  • Zimt
  • Kreuzkümmel
  • Anis
  • Fenchel
  • Paradieskörner
  • Ingwer
  • Kardamon
  • Mandeln
  • Preiselbeere
  • Wacholderbeere

und unzählige mehr. Die Möglichkeit mit den verschiedenen Botanicals sind somit unbegrenzt.

Was sind Gin? 🤔

Gin ist ein alkoholisches Getränk, das in vielen Cocktails als Hauptbestandteil verwendet wird. Die Spiritouse ist in der regel farblos und beinhaltet Wacholder, was den einzigartigen Geschmack des Gins ausmacht. Der Gin ist im Martini und im Gin Tonic die wichtigste Zutat. Ohne den Gin sind diese beiden Cocktails nicht vollständig und keine Originale.

Die Geschichte des Gins beginnt schon im 17. Jahrhundert als unter dem Namen Genever ein Wacholderschnaps genannt wird. Die englischen Soldaten brauchen das Getränk nach England und nannten den Wacholderschnaps Gin. Der Name war geboren. Durch einen Erlass im Jahr 1690 wurde deutlich, dass nur englisches Getreide im Gin verwendet werden darf. Mittlerweile gibt es mehrere Sorten von Gin.

Die Herstellung von Gin wird durch Getreide oder Melasse möglich. Seinen einzigartigen Geschmack bekommt der Gin aufgrund der Gewürze. Darunter befindet sich nicht nur Wacholder, sondern auch Koriander. Zudem sind Zutaten wie Ingwer, Muskat, Orangenschalen oder Paradiesapfel-Kerne möglich. Es gibt mehr als 120 Zutaten, die im Gin Verwendung finden. Sie bestimmen Geschmacksrichtung und sind für das Aroma zuständig. Gin wird durch Destillation hergestellt. Das Aroma kommt entweder während dessen dazu oder nachträglich. Das Verfahren wird anhand des Aromas ausgewählt, von der direkten Einleitung der Aromen bis hin zum Einlegen der Gewürze in Rohalkohol.

Ein Gin muss in der Schweiz und in Europa einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 % haben. Es gibt auch Gins, die wesentlich höher im Alkoholgehalt liegen.

Welche Arten gibt es?

Im Grunde werden die verschiedenen Sorten des Gins in zwei Gruppen eingeteilt, die offiziellen und die inoffiziellen Sorten. Die offiziellen Sorten sind in Sachen Herstellung durch Vorgaben geregelt. Diese Gin-Sorten müssen gewisse Vorgaben erfüllen, damit sie sich Gin nennen dürfen. Bei einigen Gin-Sorten werden die Regelungen durch das Herkunftsland bestimmt. Die inoffiziellen Sorten folgen keiner Bestimmung. Hier gibt es ungewöhnliche Kreationen und auch Experimente in Sachen Geschmack sind möglich.

Offizielle Sorten

1. Dry Gin
Der Dry Gin ist eine der beliebtesten Sorten auf der Welt. Er punktet mit einer sehr starken Wacholder-Note und gehört zu den trockenen Gin-Sorten. Bei dieser Gin-Sorte dürfen keine Zucker oder Zuckerzusätze und nicht pflanzliche Stoffe oder Aromen beigefügt werden.

2. London Dry Gin
Der London Dry Gin ist der Klassiker unter den Gin-Sorten. Der Gin bekam seinen Namen nicht aufgrund seiner Herkunft, sondern dank der Geschichte. Künstliche Armoastoffe dürfen auf keinen Fall im London Dry Gin enthalten sein. Zucker darf zwar beigefügt werden, aber nur 0,5 g auf einen Liter. Der London Dry Gin punktet mit einer starken Wacholder-Note.

3. Distilled Gin
Der Destilled Gin bekommt den Namen, wenn er mindestens 2-fach destilliert wird. Jeder Gin wird destilliert, aber in der Regel nur einmal. Bei dem Destilld Gin ist der Vorgang mindestens 2x durchgeführt worden. Er hat eine starke Wacholder-Note und hat einen Alkoholgehalt von mindestens 27,5 %.

4. Sloe Gin
Eigentlich ist der Sloe Gin kein wirklicher Gin, sondern ist eher ein Likör. Aufgrund seiner Zusammensetzung gehört er aber in die Familie der Gins. Er besitzt einen Alkoholgehalt vom etwa 30 %. Er hat einen süß-fruchtigen Geschmack und präsentiert sich in einem leichten Rot-Lilaton. Er eignet sich für den puren Genuss, schmeckt aber auch köstlich in Cocktails.

Inoffizielle Sorten

1. New Western Dry Gin
Bei dem New Western Dry Gin sind die Hersteller in Sachen Zugabenbeimischung vollkommen frei. Die Herstellung erinnert zwar an einen klassischen Gin, aber die Aromen und die Geschmacksrichtungen können sehr unterschiedlich sein. Die Basisnote ist allerdings immer Wacholder. Er lässt sich nicht nur pur trinken, sondern passt auch hervorragend zu Cocktails.

2. Old Tom Gin
Der Old Tom Gin ist der Vorgänger des Gins und ist schwer genießbar. Er hat einen hohen Zuckeranteil und ist somit sehr süß. Zudem ist ein hoher Alkoholgehalt enthalten und ein starkes Aroma. Heute ist der Old Tom Gin in der Cocktailproduktion sehr beliebt.

3. Genever
In den Niederlanden und in Belgien wird der Genever sehr viel getrunken. Er ist dem klassischen Gin sehr ähnlich und besitzt als Basis eine Maische aus Getreide. In Sachen Aroma und Zusatzstoffen ist man beim Genever vollkommen frei.

4. Cream Gin
Der Cream Gin hat einen außergewöhnlichen Namen und der stammt von den Zutaten. In diesem Gin ist Sahne und Zucker enthalten. Die Basis wird von London Dry Gin geliefert. Während der Destillation werden Sahne und Zucker beigefügt, damit der Gin seinem Name alle Ehre macht. Er schmeckt nach Zitrus und Vanille und hat einen sehr süßen Geschmack.

Dann gibt es noch ein paar geographische Sorten, die wir nicht vergessen wollen.

1. Plymouth Gin
Der Plymouth Gin stammt aus der englischen Hafenstadt mit dem gleichen Namen und darf auch nur dort hergestellt werden. Der Name ist geschützt. Er wird nur in der Black Friars Destillerie produziert und das nach dem Original-Rezept. Er hat ein mittelstarkes Wacholderaroma mit vielen würzigen, erdigen Aromen.

2. Gin de Mahon
Der Gin de Mahon wird in Menorcas hergestellt.

3. Vilnius Gin
Der Vilnius Gin darf nur in der Hauptstadt Litauens hergestellt werden.

Schaue dir unbedingt dieses video an

Worauf du achten solltest

Es gibt ein paar Dinge, auf die beim Kauf eines Gins geachtet werden muss. Dazu gehören

  • die Beschreibung auf dem Etikett
  • der Hersteller
  • der Preis

Grundsätzlich befindet sich auf jeder Flasche Gin ein Etikett. Das Etikett enthält in der Regel viele Informationen über den Gin. Das ist gerade für Nichtkenner eine gute Möglichkeit, um sich über das Produkt zu informieren. Dabei spielt die Vorderseite eigentlich nur eine beiläufige Rolle. Die wichtigen Informationen befinden sich auf der Rückseite des Etikettes. Hier stehen nicht nur die Inhaltsstoffe und der Alkoholgehalt, sondern auch genau um welche Gin-Sorte es sich handelt.

Der Hersteller ist der wichtigste Punkt, denn es gibt Destillerien die speziell für Supermärkte produzieren. Das bedeutet, dass sie in Massen Gin herstellen. Bei einem guten Gin sollte die Destillerie schon auf eine geringe Menge achten. Sie werden nicht in Massen produziert und das wird auch meist am Geschmack deutlich.

Der Preis ist ebenfalls sehr wichtig, denn ein guter Gin sollte nicht unter 10 Euro kosten. Es kommt immer mal vor, dass eine Destillerie Angebotspreise macht, aber selbst diese sind in der Regel nicht unter 10 Euro zu finden. Eine gute Destillerie bietet Gin ab 20 Euro aufwärts an.

Wie hoch sind die Kosten?

Der Preis für einen guten Gin ist recht unterschiedlich. Es gibt die preiswerten Gins aus dem Discounter oder dem Onlinehandel, die schon für 6 bis 10 Euro zu kaufen sind. Dann gibt es die etwas hochwertigeren Gins, die bis zu 20 Euro kosten können und die hochwertigen Gins, die ab einem Kaufpreis von 20 Euro zu bekommen sind.

Gin Kaufen? Das sind die besten Shops

Wir haben bei unserer Recherche zahlreiche Shops geprüft und miteinander verglichen. Wir haben hier auf die Kriterien Bester Preis, Versandbedingungen und Vertrauenswürdigkeit geachtet. Am besten haben hier folgende Läden abgeschnitten.

  • Amazon
  • eBay
  • Örtlicher Fachhändler

Mindestens einer der genannten Shops ist oben mit den Empfehlungen verlinkt. Wir empfehlen in der heutigen Zeit lieber einen Online Shop wie Amazon oder eBay. Wir konnten bei unserer Recherche hier den besten Preis finden. Außerdem hast du den Komfort, dir Versandkostenfrei die Ware nach Hause schicken zu lassen. Du kannst dir sicher sein, deine Ware zu bekommen. Beim Fachhändler ist das Sortiment kleiner, die Bestseller oft vergriffen und du sparst sogar noch die Fahrtkosten und wertvolle Zeit. Für uns ein klarer Pluspunkt.

Für wen ist dieser Vergleich

Es gibt zahlreiche Produkte auf dem Markt und jeder wirbt damit, die beste Marke zu sein. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, wirklich intensiv verschiedene Produkte zu prüfen. Am Ende haben wir unsere Top Empfehlung gefunden.

Die beste Alternative hat zwar nicht so gut abgeschnitten wie unsere Nummer 1, jedoch hat es eine Besonderheit, die dir wichtig sein könnte. Außerdem findest du unsere Preis Empfehlung, welche das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

Die Vorteile 🤗

Vorteile:

  1. Gin kann pur oder in Cocktails genossen werden
  2. Gin gibt es auch unter 10 Euro pro Flasche
  3. hat einen hohen Alkoholgehalt

Nachteile:

  1. hat einen sehr hohen Alkoholgehalt
  2. schmeckt nach Wacholder
  3. unzählige Sorten auf dem Markt ohne Verarbeitungsrichtlinien

Die 3 besten Marken

Gin wird in Destillerien hergestellt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Destillerien, die sich auf die Produktion von Gin spezialisiert haben. Wir haben die drei bekanntesten Destillerien, also die Hersteller herausgesucht.

1. Preußische Spiritousen Manufaktur
Die Preußische Spiritousen Manufaktor stellt alle Arten von Likören und Spiritousen her. Sie hat ihren Sitz im Berliner Ortsteil Wedding. Das Besondere an der Manufaktor ist, dass es sich gleichzeitig um ein aktives Museum handelt. Zudem wird der Gin in der Manufaktur noch im altbewährten Stil gebrannt. Nur ausgewählte Zutaten landen in dem sorgfältig destillierten Gin.

2. Altonaer Spiritousen Manufaktur
Die Altonaer Spiritousen Manufaktur hat ihren Sitz in Hamburg. In der Destillerie und beim Besitzer Stephan Garbe kommt die nordische Lebenslust deutlich zum Vorschein. Neben den klassischen Zutaten sind auch portugisische Eigenheiten zu finden, wie Rosenblüten oder Zimt. Dadurch bekommt der Gin aus Hamburg eine ganz besondere Note.

3. Hayman Destillerie
Eine der bekanntesten Destillerien weltweit ist die Hayman Destillerie. Sie hat ihren Sitz in England und gehört zu den ältesten Destillerien in England. Zur Herstellung werden Wacholder vom Balkon verwendet. Dazu kommen Muskatnuss aus Indien, Lakrize aus Sri Lanka und Zitronen- und Orangenschalen. Die einzelnen Noten sorgen für einen vollmundigen Geschmack.

Alternativen

Die 3 Alternativen haben wir ebenfalls gefunden

 

Der Whitley Neill Dry Gin besitzt ein ganz eigenes Aroma, dass durch Andenbeere und Affenbrotbaum bestimmt wird.

 

Der Gin besticht durch ein würziges Aroma mit deutlichen Noten von Orangeneat, Kardamon und Wacholder.

 

Larios ist ein köstlicher Gin, der mit frisch-fruchtigen Noten besticht. Er besteht zu 100 % aus natürlichen Zutaten.

Fazit 👍

Gin gibt es in einer Vielzahl von unterschiedlichen Sorten. Die Preisunterschiede können durch den Aufwand und die Auflage recht erheblich sein. Meist wird ein London Dry preislich höher gesetzt als ein Dry Gin. Das hat mitunter den Grund, dass der London Dry Gin unter strengeren Auflagen produziert wird. Zudem ist die Herstellung aufwendiger und das spiegelt sich auch im Preis wieder. Die Qualität der einzelnen Sorten wird bei den Destillerien bestimmt. Hochwertige Gins sind kostenintensiver als die Billigprodukte aus dem Supermarktregal. Gin kann man nicht nur pur, sondern überwiegend in Cocktails genießen. Bei der Verwendung zum Pur trinken, sollte es sich immer um einen hochwertigen Gin handelt.

Veröffentlicht von Günther
Veröffentlicht von Günther

Für Günther spielt Freizeit und Spaß eine wichtige Rolle im Leben. Er ist begeistert von sehr vielen Hobbys und liebt es, verschiedene Sachen im Leben zu probieren und zu testen. Er unterstützt in seiner Freizeit die Redaktion von AllesFreizeit.de

Mehr Über Uns

BEWERTE Diesen Ratgeber

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...