Whisky Test: Die besten Whiskys im Vergleich

Günther
Günther
Aktualisiert: 4. Dezember 2018
Geprüfte Sorten

187

Marken im Vergleich

8

Investierte Stunden

17

Befragte Experten

5

Du bist auf der Suche nach einem leckeren Whisky? Nach intensiver Recherche und Sichtung vieler Produkte und Marken können wir euch 3 Whiskys wärmstens empfehlen. Sie haben uns überzeugt hinsichtlich ihres Geschmacks, ihrer Herkunft und der Brennerei. Zudem haben wir noch drei Alternativen herausgesucht, die mit Sicherheit den Vergleichssiegern in nichts nachstehen.

Das wichtigste in Kürze ✓

Whiskys Bestenliste 2018

Vergleichssieger:

er Whiskey aus der Benriach Destillerie steht für einen Single Malt Scotch Whisky der feinsten Sorte. Der Geruch ist eine Mischung aus seidenweich, sahnig, reichhaltig und warm. Er erinnert an eine Mischung aus Eiche und der Süße der Kirsche. Dazu kommt das Aroma von weichen Früchten und Rosinen. Er hat einen würzigen Abgang mit einem trockenen Schluss. Produziert wird der Whiskey in den Highlands. Er ist 12 Jahre gereift und zählt zu den besten Sorten. Der Alkoholgehalt liegt bei 43%.– Original schottischer Single Malt – der edelste Whiskey – aus einer der bekanntesten Destillerien Schottlands

Top Alternative:

Der Talisker Single Malt Scotch Whiskey stammt aus einer bekannten schottischen Brennerei. Gebrannt wird er im Doppelverfahren. Er besitzt ein cremiges Raucharoma, das mit dunklen Früchten und Gewürzen vermischt ist. Gereift ist er in Portweinfässern, ie ihm einen maritimen Charakter verleihen, der durch die saftig-süßen Noten abgerundet wird.– stammt aus einer der ältesten Destillerien Schottlands – doppelt gereift – reift in Portweinfässern

PREISSIEGER:

Der Blended Whiskey von Jameson ist in edler Blend. Hier wurden der Single Irish Pot Still mit einem reinen Grain Whiskey verbunden. Beide Sorten sind mindestens vier Jahre lang gereift. Die Whiskeys sind dreifach destilliert und werden in Eichenfässern gelagert. Der Whiskey lässt sich aufgrund seines milden, aber geschmackvollen Aromas nicht nur in Longdrink verwendet. Auch pur schmeckt er sehr gut. Er besticht durch leichte Sherry Noten und leicht holzigen Tönen. In der Flasche sind 700 ml abgefüllt. Der Alkoholgehalt liegt bei 40%.– dreifach destilliert – Mischung aus Grain und Single Irish Pot Still – mindestens 4 Jahre gereift

Kaufratgeber 🧐

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Whiskey richtig trinken
Im Grunde gibt es keine richtige und keine falsche Art einen Whiskey zu trinken. Entscheidend ist hier eindeutig der Geschmack. Whiskey kann nicht nur pur oder auf Eis genossen werden, auch zusammen mit stillem Wasser oder mit Cola schmeckt er sehr gut.

Idealerweise wird Whiskey immer bei Zimmertemperatur getrunken. Dazu bietet sich ein sogenanntes Nosingglas an. Das Glas sieht aus wie eine Tulpe und wird zum Glasrand hin immer enger. Diese besondere Form sorgt dafür, dass der Duft lange erhalten bleibt und die Aromen intensiver aufgenommen werden können.

Für Whiskey-Liebhaber sind Eiswürfel nicht geeignet und auch in Bezug auf andere Mischmöglichkeiten sind sie skeptisch. Das Aroma des Whiskeys wird verfälscht und somit schmeckt er nicht mehr original.

Was sind Whiskys? 🤔

Der Whiskey zählt zu den alkoholischen Getränken. Er wird durch die Destillation aus Getreidemaische hergestellt und muss anschließend in einem Holzfass reifen. Es gibt zwei Schreibweisen des Wortes. Whisky wird es in Irland geschrieben. In Amerika und in Europa ist Whiskey bekannter. Beide Schreibweisen sind allerdings richtig.

Der erste Whiskey wurde schon im 5. Jahrhundert hergestellt. Christliche Mönche haben mit der Herstellung angefangen, darunter auch St. Patrick, der irische Nationalheilige. Bis heute ist nicht bekannt, ob Whiskey ursprünglich aus Irland oder aus Schottland stammt. Urkundlich wurde das Getränke zum ersten Mal in schottischen Unterlagen gefunden. Mit der Zeit wurde immer mehr Destillerien aufgebaut, von denen die meisten in privater Hand waren. Jeder Clan hatte seine eigene Art und Weise das köstliche Getränk herzustellen. Der Whiskey kam durch die Besiedlung nach Europa.

Jeder Whiskey schmeckt anders. Für die Entfaltung der einzelnen Aromen sind drei Faktoren entscheidend, die Rohstoffe, der Herstellungsprozess und die Fassreifung. Der wichtigste Bestandteil von Whiskey ist Wasser. Dazu kommt Getreide. Je nach Herstellungsverfahren wird das Getreide ungemälzt oder gemälzt verarbeitet. In vielen Whiskeys ist Gerste der Geschmacksgeber. Dazu kommt dann noch Hefe. Aber nicht irgendeine Hefe, sondern eine bestimmte Bäckerhefe. Sie ist für den Gärprozess verantwortlich. Die Herstellung verläuft in mehreren Schritten. Zuerst wird das Getreide vorbereitet. Danach muss es geschrotet und gemaischt werden. Anschließend kommt das Destillieren an die Reihe. In der Regel muss das Gemisch 2x destilliert werden. Bei einem irischen Whisky sind es sogar 3x. Zum Schluss wird das Getränk eingelagert. Dazu werden in der Regel Eichenfässer verwendet.

Damit der Whiskey seinen Geschmack entwickeln kann, muss er jahrelang in den Eichenfässern reifen. Die meisten Whikeys lagern in großen Hallen bis zu 15 Jahre. Dann haben sie geschmacklich ihren Höhepunkt erreicht. Aber es gibt auch einige Whiskeys, die einige Jahre länger lagern.

Der Alkoholgehalt in einem Whiskey liegt in der Regel zwischen 40 und 43%. Es gibt ein paar Whiskeys, die um die 46% Alkoholgehalt haben, das ist aber eher die Ausnahme.

Welche Arten gibt es?

Bei den Sorten wird zwischen schottischen und amerikanischen Sorten unterschieden. Nachfolgend haben wir die beliebtesten sechs Sorten aus beiden Regionen aufgelistet.

Die schottischen Whiskeys

1. Blended Whisky
Unter dem Begriff Blended Whisky fallen nicht nur die Malt Whiskeys, sondern auch die Grain Whiskys. Der Grain Whisky besitzt weniger Geschmack und ist deswegen preiswerter im Handel. Der Malt Whisky wird aufwendiger destilliert und somit ist der Geschmack deutlich intensiver.

2. Blended Malt Whisey
Diese Sorte ist sehr leicht erklärt. Es handelt sich um einen Whisky, der aus verschiedenen Destillerien zusammen gemischt wird. Dadurch bekommt er ein ganz besonderes Aroma.

3. Single Malt Whiskey
Der Single Malt stammt nur aus einer Destillerie und besteht aus gemälzter Gerste. Nach der Lagerung in den Holzfässern werden sie in einem großen Tank vermischt, so dass ein einheitlicher Stil entsteht.

4. Single Cask Whisky
Der Single Cask ist eine Untergruppe der Single Malts. Allerdings ist der Single Cask eine sehr viel edlere Variante. Er wird nicht nur von einer Destillerie hergestellt, sondern reift auch nur in einem Fass. Danach landet der Single Cask direkt in der Flasche.

5. Single Grain Whiskey
Das ist eine junge Kategorie der Whiskeys. Er ist einer der schwächsten Sorten. Hergestellt wird er in Brennsäulen und schmeckt sehr nach Getreide. Er ist zu einem sehr günstigen Preis zu bekommen.

6. Blendet Grain Whisky
Dieser Whiskey ist ein kleiner Exot. Der Blendet Grain Whiskey besteht aus Getreide und wird aus verschiedenen Destillerien gesucht. Die einzelnenSorten werden verschnitten und es entsteht der Exot.

Die amerikanischen Whiskeys

1. Bourbon Whiskey
Der Bourbon Whiskey besteht aus mindestens 51% Mais und der Rest wird durch verschiedene Getreidesorten vervollständigt. Dieser spezielle Whisky muss mindestens zwei Jahr reifen. Der Reifeprozess darf nur in ausgebrannten, neuen Eichenfässern stattfinden.

2. Rye Whiskey
Der Rye Whiskey punktet durch sein markantes Aroma und dadurch wird er gern zum Mixen von Cocktails verwendet. Er hat einen Roggenanteil von mindestens 51% und reift mindestens zwei Jahre in einem neuen Holzfass.

3. Corn Whiskey
Dieser Whiskey wird aus Mais gebrannt. Üblicherweise muss er mindestens 80& Maismaische enthalten. Die Lagerdauer und die Art der Lagerung ist dem Bourbon gleich. Er hat einen leicht süßlichen Geschmack.

4. Straight Whiskey
Diese Sorte stammt nur aus einer Brennerei. Bei der Rezeptur gibt es keine genauen Vorgaben, aber es sollte immer mindestens ein 51% Anteil an Maische enthalten sein. Zudem sind keine Zusätze gewünscht.

5. Small Batch Bourbon
Diese Sorte der Whiskeys ist eine Mischung aus verschiedenen Whiskeys. Der Master Blender sucht Sorten aus und vermählt sie miteinander. Welche Sorten und welche Mengen vermischt werden, das bleibt dem Master Blender überlassen.

6. Single Barrel Bourbon
Hierbei handelt es sich um einen Whiskey, der aus einem Fass abgefüllt wird. Ein solches Fass umfasst etwa 200 Liter, obwohl bei der Lagerung üblicherweise einige Prozentangaben verdunsten. Der Rest wird direkt in Flaschen gefüllt und bekommen das Etikett eines Single Barrel Bourbon.

 

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Worauf du achten solltest

In der Werbung werden täglich bekannte Marken und Logos präsentiert, aber nur weil sie im Fernsehen zu sehen sind, sind diese Whiskeys nicht unbedingt gut oder besser als andere. Ein guter Whiskey ist selten in den nahgelegenen Supermärkten zu finden. Für einen guten Whiskey gelten folgende Kaufkriterien.

Das Herstellungsland
Bei einigen Whiskeys ist kein Land angegeben, dann ist ein Blick auf die Zutatenliste notwendig. Ein guter Whiskey beinhaltet Zutaten, die aus einem Land kommen. Zutaten aus allen Teilen der Welt sind eher zusammengestellt und dann handelt es sich um ein günstiges Produkt.

Die Sorte
Bei der Wahl der Sorte spielt der Geschmack eine wichtige Rolle. Der Single Malt Scotch Whiskey ist einer der edelsten Sorten.

Die Brennereien
Als eines der bedeutendsten Merkmale für einen guten Whiskey gilt die Brennerei. Beim Kauf sollte der Name einer renommierten Brennerei zu erkennen sein. Auszeichnungen bieten noch mehr Sicherheit.

Das Alter
Ein guter Whiskey sollte mindestens 10 Jahre alt sein. Es gibt auch Whiskeys, die wesentlich jünger aber auch bedeutend älter sind. Im Grunde kann man sagen, je älter ein Whiskey desto intensiver und besser sind die Aromen.

Der Preis
Natürlich spielt auch der Preis eine entscheidende Rolle. Es gibt Whiskeys ab 9 Euro. Bei einem guten Whiskey sollten mindestens 25 Euro bezahlt werden.

Wie hoch sind die Kosten?

Bei den Preisen gibt es eine große Spanne. Beim Kauf wird im Grunde zwischen drei Spannen unterschieden. Der Whiskey aus dem Discounter ist meist unter 10 Euro zu bekommen. Der sogenannte Blended Whiskey gibt es zwischen 9 und 25 Euro zu kaufen und der Single Malt Whiskey ist ab einem Preis von 25 Euro zu bekommen. In der Preisspanne spielt auch das Alter des Whiskeys eine wichtige Rolle. Je älter der Whiskey ist, desto teurer wird er in der Regel auch.

Whiskys Kaufen? Das sind die besten Shops

Wir haben bei unserer Recherche zahlreiche Shops geprüft und miteinander verglichen. Wir haben hier auf die Kriterien Bester Preis, Versandbedingungen und Vertrauenswürdigkeit geachtet. Am besten haben hier folgende Läden abgeschnitten.

  • Amazon
  • eBay
  • Örtlicher Fachhändler

Mindestens einer der genannten Shops ist oben mit den Empfehlungen verlinkt. Wir empfehlen in der heutigen Zeit lieber einen Online Shop wie Amazon oder eBay. Wir konnten bei unserer Recherche hier den besten Preis finden. Außerdem hast du den Komfort, dir Versandkostenfrei die Ware nach Hause schicken zu lassen. Du kannst dir sicher sein, deine Ware zu bekommen. Beim Fachhändler ist das Sortiment kleiner, die Bestseller oft vergriffen und du sparst sogar noch die Fahrtkosten und wertvolle Zeit. Für uns ein klarer Pluspunkt.

Für wen ist dieser Vergleich

Es gibt zahlreiche Produkte auf dem Markt und jeder wirbt damit, die beste Marke zu sein. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, wirklich intensiv verschiedene Produkte zu prüfen. Am Ende haben wir unsere Top Empfehlung gefunden.

Die beste Alternative hat zwar nicht so gut abgeschnitten wie unsere Nummer 1, jedoch hat es eine Besonderheit, die dir wichtig sein könnte. Außerdem findest du unsere Preis Empfehlung, welche das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

Die Vorteile 🤗

Vorteile:

  • schmeckt pur, mit Cola und in Cocktails
  • hat einen sehr individuellen, einzigartigen Geschmack
  • zahlreiche Sorten für jeden Geschmack

Nachteile:

  • wird als Männergetränk bezeichnet
  • hoher Alkoholgehalt
  • immense Preisunterschiede bei den einzelnen Sorten

Die 3 besten Marken

Es gibt zahlreiche Hersteller, die verschiedene Whiskeysorten im Sortiment haben. Die bekanntesten drei Hersteller haben wir herausgesucht.

Jameson
Unter dem Namen Jameson verkauft die Whiskeybrennerei Jameson ihren Whiskey. Gegründet wurde die Destillerie im Jahr 1780 in Dublin. Heute steht dort nur noch die Schaubrennerei. Produziert wird der Whiskey heute in Midleton. Jameson ist eine der besten und bekanntesten Hersteller für Blended Whiskeys.

Benriach
Benriach ist eine bekannte Whiskeybrennerei aus Schottland. Die Brennerei wurde von John Duff im Jahr 1898 erbaut. Der torfige Whiskey, der dort hergestellt wurde, wird für Blends genommen. Mittlerweile gibt es die Brennerei seit mehr als 100 Jahren und sie arbeiten auch heute noch nur mit den lokalen Wasserquellen. Das macht die Whiskeys so einzigartig.

Talisker
Die Talisker-Brennerei hat ihren Sitz auf der Insel Syke im schönen Schottland. Nachdem die Gründer und deren Nachfolger schnell Bankrott waren, kam Alexander Grigor Allan und machte die Brennerei erfolgreich. Sie hatte schnell ein Volumen von 40.000 Gallonen im Jahr. Bekannt ist die Brennerei für ihren doppelt destillierten Single Malt Whiskey.

Alternativen

Diese 3 Alternativen hatten wir ebenfalls geprüft.

Mit seinem besonders weichen und vollmundigen Geschmacksprofil, gehört Maker’s Mark zu den mildesten Premium Bourbons weltweit

Dalwhinnie Winter’s Gold ist ein Highland Single Malt aus der höchstgelegenen und kältesten Destille Schottlands.

Die Siena-Farbe des Whiskys kommt durch die ausschließliche Verwendung von First-fill Fässern aus spanischer und amerikanischer Eiche in denen zuvor Sherry gelagert wurde.

Fazit 👍

Der Whiskey ist ein beliebtes alkoholisches Getränk, das überwiegend von Männern getrunken wird. Idealerweise wird Whiskey aus einem Nosingglas getrunken, damit das Aroma lange erhalten bleibt. Die meisten Whiskey-Sorten werden für Longdrinks oder Cocktails verwendet, aber einige edle Sorten werden pur genossen. Der beste Whiskey auf dem Markt ist der Single Malt Scotch Whiskey. Ein guter Whiskey sollte mindestens vier Jahre in einem Eichenfass gereift sein. In Bezug auf den Preis gibt es starke Unterschiede. Ein richtiger guter Whiskey ist ab 25 Euro Kaufpreis zu bekommen.

Veröffentlicht von Günther
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Für Günther spielt Freizeit und Spaß eine wichtige Rolle im Leben. Er ist begeistert von sehr vielen Hobbys und liebt es, verschiedene Sachen im Leben zu probieren und zu testen. Er unterstützt in seiner Freizeit die Redaktion von AllesFreizeit.de

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